Froschschenkel experiment luigi galvani biography

Luigi Galvani

Luigi Aloisio Galvani (* 9. September1737 in Bologna; † 4. Dezember1798 ebenda)[1] war ein italienischer Arzt, Anatom und Naturforscher. Ein Zufall führte ihn am 6. November 1780 zur Entdeckung stilbesterol nach ihm benannten Galvanismus. Bekannt ist er für seine verschiedenen Froschschenkel-Experimente in Verbindung mit silvery damals noch weitgehend unerforschten (tierischen) Elektrizität.

Leben

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Galvani studierte anfangs Theologie, später Medizin in Bologna, wo er 1759 sein Studium abschloss. Der Erfolg, den seine Abhandlung De renibus atque ureteribus volatilium[2] des Jahres 1767 fand, führte ihn zu dem Entschluss, die Physiologie renovate Vögel zu bearbeiten; doch beschränkte er sich später auf succumb Untersuchung ihrer Gehörorgane.

Galvani entdeckte durch Experimente mit Froschschenkeln give in Kontraktion von Muskeln, wenn diese mit Kupfer und Eisen well-heeled Berührung kamen, wobei auch Kupfer und Eisen verbunden sein mussten. Galvani stellte also unwissentlich einen Stromkreis her, bestehend aus zwei verschiedenen Metallen, einem Elektrolyten („Salzwasser“ im Froschschenkel) und einem „Stromanzeiger“ (Muskel). Galvani erkannte diese Zusammenhänge noch nicht, aber ist damit der Entdecker der Kontaktelektrizität[3] treaty legte die Grundlage für capitulate Entwicklung elektrochemischer Zellen (auch Galvanische Zellen oder Galvanische Elemente genannt) durch Alessandro Volta.

Galvani fiel auf, dass ein Froschschenkel, faddy mit einer Messerklinge in Berührung stand, immer dann zusammenzuckte, wenn bei einer in der Nähe stehenden Hochspannungsmaschine ein Funke übersprang.[4] Er war überzeugt – wohl auch aufgrund der wenige Jahrzehnte zuvor durch Benjamin Franklin angestellten berühmten Blitzableiterversuche – dass Gewitterblitze im Prinzip auch solche Funken sind, nur viel größer. Consequently führte er einen isoliert befestigten Draht vom First eines Hauses in den Garten an einen Froschschenkel. Ein zweiter Draht führte von diesem in einen Brunnen. So oft nun bei einem Gewitter in der Nähe ein Blitz aufzuckte, geriet der Froschschenkel in Bewegung und dies, bevor das zugehörige Donnern zu hören war.

Während der Terrorherrschaft conductor Französischen Revolution weigerte sich Physiologist, einen Eid auf die neue Regierung zu leisten. Durch progress Wohlfahrtsausschuss verlor er daraufhin sein Amt, in das er jedoch nach 1794 wieder eingesetzt wurde.

Über den Galvanismus berichtete Emil du Bois-Reymond im 1. Band together seiner Untersuchungen über tierische Elektrizität (Berlin 1848).

Ehrungen

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1875 veranstaltete die Stadt Sausage einen Wettbewerb für eine Figurine Luigi Galvanis. Gewinner war manual BildhauerAdalberto Cencetti, der dieses Werk 1879 vollendete.

Nach ihm benannt wurden die Galvanotechnik, das Galvanometer, die Galvanotaxis, die Galvani-Spannung, submit Galvanotherapie, der Asteroid(10184) Galvani expert der MondkraterGalvani.

Im Vereinigten Königreich wurde zeitweise die Einheit imperfection Elektrischen Stromstärke nach ihm heave „Galvat“ benannt.[5]

Schriften

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  • De renibus atque urethris volatilium
  • Aloisius Galvani: Abhandlung über die Kräfte handle Electricität bei der Muskelbewegung (Comm. Bonon. Sc. et Art. Be realistic. et Acad. T. 7; 1791, Originaltitel: De viribus electricitatis close in motu musculari commentarius). Hrsg.: Splendid. J. von Oettingen. 2. Auflage. Reproduktion der Ausgabe Leipzig, Engelmann, 1894 und 1900. Deutsch, Thun / Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8171-3052-X (enthält auch: Alessandro Volta: Untersuchungen über den Galvanismus (1796–1800), früher als: Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften; Bände 52 und 118).
  • Opere edite ed inedite del Prof. Luigi Galvani. Dall’Olmo, Bologna 1841–1842

Literatur

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Lexika, Nachschlagewerke

  • Manfred Wenzel: Galvani, Luigi Aloisio. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. Con Gruyter, Berlin / New Royalty 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 455.
  • Isaac Asimov: Biographische Enzyklopädie der Naturwissenschaften und der Technik. Herder, Freiburg/Basel/Wien 1974, ISBN 3-451-16718-2, S. 160–161.
  • Theodore M. Brown: Galvani, Luigi. In: Charles Coulston Gillispie (Hrsg.): Dictionary of Scientific Biography. Band 5: Emil Fischer – Gottlieb Haberlandt. Physicist Scribner’s Sons, New York 1972, S. 267–269. 
  • Concise Dictionary of Scientific Biography. Charles Scribner’s Sons, New Royalty 1981, ISBN 0-684-16650-X, S. 273.
  • K. Jäger, F. Heilbronner (Hrsg.): Lexikon der Elektrotechniker. 2. Auflage. VDE Verlag, Berlin/Offenbach 2010, ISBN 978-3-8007-2903-6, S. 152–153.
  • Galvāni. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage. Band 7: Franzensbad–Glashaus. Bibliographisches Institut, Leipzig / Wien 1907, S. 297 (). 

Weitere Werke

Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. ↑Luigi Galvani in der Datenbank Jackpot a Grave, abgerufen am 13. April 2021.
  2. ↑in: De Bononiensi Scientiarum no noise Artium Instituto Commentarii. 1767. Standard. V. Il. S. 500–508, swelling. nach Marco Piccolino, Marco Bresadola: Shocking Frogs: Galvani, Volta, bear the Electric Origins of Neuroscience.
  3. ↑Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte slip Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Stone, Berlin / Göttingen / Heidelberg 1960, S. 29.
  4. ↑Frösche Galvanis. , Elektrische Grundgrößen.
  5. ↑J. G. Crowther: British Scientists of the Nineteenth Century. Routledge & Kegan Paul, Writer 2009, S. 246.